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Travel One 03_2014

7.2.2014 travel.one30 sales.veranstalter Im Zuge der Online-Strategie will TUI Internetinhalte auch in Iris Plus bündeln. Virtuelle Verknüpfung S pätestens seit Christian Clemens Deutschlandchef bei TUI ist, be- schä igt sich der Konzern stärker denn je mit der gesamten Thematik Online. Das erklärte Ziel: Mehr Anteile am virtuellen Reisegeschä gewinnen. Dass der stationäre Vertrieb dabei nicht auf der Strecke bleiben soll, haben die Hannoveraner immer wieder betont. Doch wie will TUI die Reisebüropartner beim Ausbau der Online-Aktivitäten mit ins Boot holen? »Durch eine kontinuierliche Erwei- terung der drei Säulen Online-Produk- tion, Online-Interaktion und Online- Information«, erklärt Vertriebschef Michael Knapp. Das Segment Online wachse jedes Jahr, man wolle Reisebü- ros zur Seite stehen. »Wir haben im ver- gangenen Jahr zum Beispiel das Portal meinetui.de um die Unterseite mein- service.de erweitert«, erzählt er. Damit könnten Kunden jederzeit per SMS, E- Mail oder Telefon mit ihrer Reiseleitung in Kontakt treten und zudem aktuelle Informationen zu ihrer Reise abrufen. Um die Reisebürosysteme darüber hin- aus wettbewerbsfähiger gegenüber den gebündelten Informationen des Inter- nets zu gestalten, speisen Hoteliers seit Kurzem Hotelangebote im türkischen Antalya zu tagesaktuellen Preisen in das TUI-System ein. Ähnlich wie bei den Buchungsplattformen HRS und Booking.com – denen es seit Dezember 2013 rechtlich untersagt ist, den güns- tigen Preis für sich zu beanspruchen. »Damit sind wir auf Augenhöhe mit den großen Portalen, es ist keine weite- re Schnittstelle dazwischen«, berichtet der TUI-Vertriebschef. Die Peise würden direkt in Iris Plus übernommen Die Einstellung der Türkei-Angebo- te bildeten die erste Testphase. Sollten sie gut angenommen werden, werde das Angebot weiter ausgebaut, ver- spricht Knapp. »Wir schaffen damit ei- nen Mehrwert und ein multimediales Beratungsangebot, bei dem der Absen- der aber immer TUI und das jeweilige Reisebüro bleiben«, unterstreicht TUI- Manager Knapp. Kunden im System halten. Die »interaktive Beratungsreise«, wie Knapp es nennt, solle Reisebüros und Kunden an das System des Veranstal- ters binden, weil sie dort alle nötigen Auskün e finden. »Die Fülle an Infor- mationen, die heute für eine Kaufent- scheidung nötig ist, passt nicht mehr in einen Katalog«, sagt er. Hinzu kom- me die Preisdynamik. »Entweder der Kunde sucht selbst im Internet, was er möchte, oder er bekommt alles ge- meinsam mit TUI und dem Reisebüro mundgerecht serviert«, erklärt Knapp. Das erfordere aber den konsequenten Ausbau des TUI-Systems. Langfristig müssten immer mehr Inhalte des In- ternets mit Iris Plus und Content Plus zusammengebracht werden, so Knapp. Weitere Projekte in dieser Richtung sei- en bereits angedacht. Kendra Mietke Michael Knapp: »Wir wollen die Online- Informationen in den Vertrieb tragen« Informationen aus dem Internet sollen Einzug in die Reisebürosysteme halten ©Shutterstock

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